Redaktioneller Hinweis

Radioopake Lösungen, die Barium enthalten, werden weltweit verwendet, um Kontrastmittel für diagnostische Röntgenuntersuchungen, hauptsächlich des Gastrointestinaltrakts, bereitzustellen. Bariumsulfat hat eine minimale Toxizität, wenn es in Kontrastlösungen verwendet wird, da dieses Salz in Wasser oder Lipid unlöslich ist und normalerweise nicht von der Magen-Darm-Schleimhaut absorbiert wird. Dennoch kann eine schwere, lebensbedrohliche Intoxikation nach Einnahme oder Inhalation selbst winziger Mengen der resorbierbaren Salze von Barium (z. B. Bariumchlorid, -carbonat oder -sulfid) während der radiologischen Untersuchung oder in beruflichen Umgebungen (z. B. Bergbau, Raffination) auftreten Operationen oder Herstellung von Feuerwerkskörpern oder Rodentiziden).

Brasiliens FETP unterstützte diese Untersuchung. Das Programm wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, um eine erfahrene Kerngruppe von Epidemiologen im Gesundheitsministerium zu etablieren, und hat 21 Epidemiologen ausgebildet, um Ausbrüche von Infektionskrankheiten, Naturkatastrophen und andere Ereignisse von Bedeutung für die öffentliche Gesundheit schnell zu untersuchen.

Übelkeit, Erbrechen und starker wässriger Durchfall können nach Exposition gegenüber löslichen Bariumsalzen schnell auftreten. Vergiftungssymptome können schwere Muskelschwäche, Atemstillstand, Koma, Herzrhythmusstörungen oder Elektrolytstörungen (z. B. schwere Hypokaliämie) sein. Kliniker sollten bei Personen, die Kontrastlösungen erhalten, während radiologischer Studien auf Anzeichen einer Bariumtoxizität achten und darauf vorbereitet sein, kardiorespiratorische Dysfunktion oder Elektrolytstörungen, die schnell nach der Exposition auftreten können, zu überwachen und zu stabilisieren. Darüber hinaus sollten die Regulierungsbehörden sicherstellen, dass bei der Herstellung von Kontrastmitteln für radiologische Untersuchungen nur Bariumsulfat pharmazeutischer Qualität verwendet wird.

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